Unsere Werke sind das Resultat eines co-kreierenden Prozesses.

Die Bilder gehen während des Entstehens im Kreis herum und werden so von uns allen immer weiterentwickelt und verändert. Ob wir nun eine fixe Zeiteinheit definieren, nach welcher die Bilder im Kreis herum gereicht werden oder ob jemand „weitergeben“ ruft, weil ihm/ihr danach ist, das spielt keine Rolle. Wichtig ist, dass wir uns aus der Verbindung zum Bild lösen und die Bereitschaft haben, uns auf das neue Werk vor uns einzulassen.

Dazu schaue ich das Bild – sobald ich es vor mir liegen habe – von allen Seiten an und entscheide, was für mich jetzt oben sein soll. Ich setze am bestehenden Werk an und zeichne weiter ohne den Anspruch, die Ideen der Vorgängerin/des Vorgängers aufgreifen zu müssen.

Der herausforderndste Teil dieses zusammen Erschaffens ist das Loslassen. Nicht selten sieht das Bild komplett anders aus, wenn es wieder zu mir kommt. Meine Idee ist im Prozess, zu Gunsten einer gemeinsamen Idee, gestorben. Ich darf das «meine» loslassen und das «unsere», «gemeinsame» annehmen.

So entstehen Werke, die einer von uns allein nie hätte machen können. Wir inspirieren uns gegenseitig zu neuen Ideen und erschaffen dabei Circular Art!

Hier einige Eindrücke dazu: